Entscheidungen für die Zukunft

Die letzte Woche hat sich viel bei uns getan. Am Montag ging es noch zum Probearbeiten und letzten Freitag habe ich unsere Tochter vom Kindergarten abgemeldet. Aber erstmal von Anfang an. Wie gesagt, letzten Montag Probearbeit, Aussicht auf eine neue Stelle, aber so wirklich glücklich war ich damit nicht. Nachdem mir die mögliche Chefin eröffnet hat, dass sie eigentlich erstmal nur einen Minijobber sucht, war meine letzte „Euphorie“ dahin. Ich sollte mich dann Ende der Woche melden, um zu erfragen, wie es nun weiter geht etc. Motte ging ganz normal in den Kindergarten, ist auch alles super, bis auf den Mittagsschlaf, das kleine Mädchen schläft maximal 1 Stunde und dann geht es weiter, schlafen ist doof 😉

Am Mittwoch las ich einen sehr interessanten Artikel in der Welt und postete den Link bei Facebook. Danach redeten mein Mann und ich seeehr viel, diskutierten, rechneten und waren uns schließlich beide einig. Kind und Mama gehören die ersten Jahre zusammen 🙂 Mein Bauch sagt mir, die Maus ist noch zu klein, um sie stundenlang in fremde Hände abzugeben. Ich bin sehr zufrieden mit dem Kindergarten und ich weiß auch, dass mein Mädchen dort gut aufgehoben ist, aber selbst die liebste Kindergärtnerin ist nun einmal nicht Mami und hat noch 15 andere Kinder zu betreuen. Einige mögen jetzt sicher denken, stell dich doch nicht so an! Das Kind wird auch so erwachsen, wird schon nicht daran sterben! Nö, wird sie auch nicht. Aber wenn eine Mutter die Möglichkeit hat (und heutzutage ist es leider vor allem eine finanzielle Frage), die ersten Jahre mit ihrem Kind zu verbringen, so bin ich der Meinung, sollte sie das nutzen!

Was mich auch immer wieder dazu verleitet, mich über unsere Regierung aufzuregen. Überall liest man vom demographischen Wandel und dem Altern der Gesellschaft. Deutschland braucht mehr Kinder, heißt es! Aber wer fördert denn Familien? Warum wird nicht mehr für Familien getan? Warum reicht selten noch ein Gehalt aus, um eine Familie zu ernähren? Warum schicken wir unsere Babys, kurz nachdem wir sie endlich in unseren Armen halten, schon wieder in Krippen und müssen sie in fremde Hände geben? Die ersten Jahre sind doch die wichtigsten für die Persönlichkeitsentwicklung unserer Kleinen und wo entwickelt man sich besser, als im „vertrauten Nest“? Ich habe meine Berufung für die nächsten Jahre zumindest erstmal gefunden & es macht mich sehr glücklich 🙂

Einen schönen Abend euch noch!

Betti

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